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Quartiersauswahl

Informationen über die Auswahlsentscheidung sowie zu den ausgewählten Quartieren

Eine umfassende Sozialraumanalyse bildet eine fundierte Grundlage zur systematischen Erfassung von sozialen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen eines definierten Quartiers. Allerdings sind sie sehr aufwändig und auch trotz intensiver und fachgerechter Datensammlung gelingt es nicht immer, das zu erfassen, was die Bewohner eines Quartiers wirklich bewegt. Von zentraler Bedeutung ist daher die Beteiligung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, weil nur so die Einbeziehung des subjektiven Nutzungsverhaltens und die Gestaltungswünsche der Quartierbewohner möglich werden. Zudem steigert die Partizipation bei der Analyse die Akzeptanz der Maßnahmen.

 

Ziel der Quartiersanalyse

Die Quartiersanalyse und die weitere Arbeit im Quartier gliedert sich wie folgt:

  • Es soll eine quantitative undefinedBefragung in jedem Quartier gemacht werden, um so die wesentlichen Problemlagen möglichst vieler Bürger zu erfassen --> ca. 10% der Haushalte im Quartier.
  • Die Arbeit zu den Themenfelder des Energielabor Tübingens soll unter enger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den betreffenden Quartieren konzeptionell entwickelt werden, um so die Bürgerinnen und Bürger für die Beteiligung der geplanten Befragung zu motivieren --> Bürgerveranstaltung im November 2016.
  • Daraus sollen sich Handlungsziele für Projekte in den Quartieren ableiten lassen, die in Arbeitsgruppen durch die Bürgerinnen und Bürger bearbeitet werden können --> Wendepunktjahr 2017.

 

 

Auswahlverfahren

Die Quartiere der Universitätsstadt Tübingen, welche näher betrachtet werden sollen, wurden anhand eines sogenannten Konzentrationsverfahrens ausgewählt. Da wir uns in unserer Arbeit Lösungen auf Quartiersebene konzentrieren wollen, mussten wir aus insgesamt 49 der sogenannten 'Kleinen Quartiere' der Universitätsstadt Tübingen auswählen.

Die Auswahl erfolgte dabei bewusst nach bestimmten Eigenschaften. Dabei haben wir jene Elemente bestimmt, welche zwischen den Quartieren möglichst heterogen sein sollten: Bebauungsalter und –typ, Sozialstruktur, Haustypen sowie Lage in der Stadt. Weiterhin sollen die Quartiere auch typisch für Tübingen stehen. Diese kontrastierenden Eigenschaften sollen so zu differenzierten Ergebnissen führen.

Folgende 5 Quartiere sind nun die Quartiere des Energielabor Tübingens geworden: